Maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen jeder Größe
Seit über 28 Jahren setzen wir neue Standards bei der CNC-Fertigung individueller Frontplatten, Gehäuse und Frästeile. Mit unserem kostenfreien Frontplatten Designer haben wir die kundenspezifische Produktion revolutioniert und bereits automatisiert, bevor „Industrie 4.0“ überhaupt ein Begriff war. Heute profitieren Einzelunternehmer genauso wie große Konzerne von unseren hochwertigen CNC-Produkten – passgenau, effizient und zu fairen Konditionen.
WAS WIR ETWAS ANDERS MACHEN
Der Frontplatten Designer– das Herzstück
Die führende Software für individuelle Frontplatten. Immer kostenlos, intuitiv und leistungsstark. Mit dem Frontplatten Designer setzen Sie Ihre Projekte schnell und präzise um – genau nach Ihren Vorstellungen.
Hat jemand ‚Einzelstück‘ gesagt?
Dank automatisierter Fertigung liefern wir Frontplatten auch als Einzelstücke oder Kleinserien – schnell, präzise und zu fairen Preisen.
Über 28 Jahre Erfahrung – Ihr Vorteil
Seit über 28 Jahren liefern wir zuverlässige Qualität und passgenaue Lösungen. Mit uns haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, heute und in Zukunft.
Made in Berlin – alles aus einer Hand
Fertigung und Softwareentwicklung erfolgen lokal in Berlin und sind optimal verzahnt. Für Sie heißt das: schnelle Reaktionszeiten, höchste Qualität und effiziente Abläufe – vom ersten Entwurf bis zur fertigen Frontplatte.
Kein Stress, wir sind für Sie da
Unsere Auftragsabteilung ist werktags telefonisch und per E-Mail erreichbar. Wir helfen Ihnen gern und unkompliziert weiter!
Schaeffer
Historie
1961
1970
1980
1992
1996
1997
1998
2001
2002
2004
2008
2013
2015
2018
2019
2020
2024
2025
2026

Der Physiker Bernhard Schaeffer gründet das Familienunternehmen – und tüftelt an einem seiner ersten Erfolge: dem selbst entwickelten Kraftmesser, einem Unterhaltungsautomaten, der europaweit für Aufsehen sorgt. In den 60er- und 70er-Jahren entstehen im eigenen Haus rund 10.000 Exemplare, gefertigt und vertrieben von Hand – echte Berliner Ingenieurskunst.

Ende der 70er Jahre bringt Bernhard Schaeffer eine neue Generation seiner Automaten heraus: die Kraftrakete. Das robuste Gerät mit Kultfaktor wird auf vielen Berliner Rummelplätzen zum festen Bestandteil – und bleibt dort noch bis in die 90er Jahre im Einsatz.

Mit den 80er Jahren beginnt eine neue Ära. Die Firma verlegt ihren Fokus auf die Entwicklung und Produktion von Messeinrichtungen für die thermodynamische Grundlagenforschung. Statt Unterhaltungselektronik entstehen nun präzise Instrumente für wissenschaftliche Anwendungen.

Mit Jörg und Kai Schaeffer, den Söhnen des Firmengründers, beginnt ein neues Kapitel. Der eine Technischer Informatiker, der andere Physiker – zusammen bringen sie Elektronik und Software ins Unternehmen und gründen eine KG. Die Frontplatten für Messanlagen werden zwar weiterhin in Handarbeit gefertigt, aber die digitale Zukunft klopft bereits an.

Feile und Bohrmaschine haben ausgedient: Die erste CNC-Fräsmaschine hält Einzug in die Produktion. Damit lassen sich Frontplatten nun präziser und wiederholbarer fertigen als je zuvor. Dennoch bleibt der Prozess komplex – jede Maschine muss manuell programmiert und individuell angesteuert werden. Zwischen Entwurf, Datenaufbereitung und tatsächlicher Fertigung liegen noch viele Einzelschritte, die Zeit und Erfahrung erfordern.

Der Programmieraufwand an der CNC-Maschine ist pro Auftrag noch erheblich. Um den Weg von der Konstruktion bis zur Fertigung zu verkürzen, programmiert Kai Schaeffer ein eigenes, speziell auf Frontplatten ausgerichtetes CAD/CAM-System – den Frontplatten Designer. Er bildet die technische Grundlage der späteren individuellen Fertigung, denn die Software macht es möglich, Frontplatten bereits ab Stückzahl 1 wirtschaftlich herzustellen.

Der Frontplatten Designer geht online. Kundinnen und Kunden können nun selbst entwerfen, kalkulieren und bestellen. Die Resonanz ist stark – die Nachfrage nach individuellen Frontplatten steigt rasant. Das Unternehmen konzentriert sich fortan vollständig auf die Produktion kundenspezifischer Einzelstücke.

Die steigende Auftragslage macht die privaten Werkstatträume in Berlin-Zehlendorf zu klein. Anfang 2001 zieht das Unternehmen mit vier CNC-Maschinen und fünf Mitarbeitenden in größere Räume am Hohentwielsteig – rund 450 m² Produktionsfläche. Gründer Bernhard Schaeffer bleibt präsent, konzentriert sich aber zunehmend auf eigene Forschungsprojekte.

Der Erfolg macht Schule – und überschreitet Grenzen: In Seattle (USA) entsteht die Partnerfirma Front Panel Express, LLC, die bis heute stetig wächst. Software, Fertigung und Philosophie bleiben identisch – nur die Zeitzone ist neu.

Die Schaeffer Apparatebau KG wird in die Schaeffer AG überführt – ein Schritt, der das Unternehmen strukturell stärkt und auf weiteres Wachstum ausrichtet. Mit der neuen Rechtsform übernehmen Jörg und Kai Schaeffer offiziell die Geschäftsführung. Gleichzeitig entsteht durch zusätzliche 500 m² Produktionsfläche mehr Raum für steigende Auftragsvolumen und modernisierte Abläufe.

Der Umzug nach Berlin-Marienfelde markiert einen wichtigen Meilenstein. Mit rund 2.500 m² Produktionsfläche und 50 Mitarbeitenden stellt die Schaeffer AG ihre Fertigung auf eine breitere Grundlage. Gleichzeitig werden interne Abläufe systematisch automatisiert und digital vernetzt, um die steigende Nachfrage effizienter und stabiler zu bewältigen.

In der Fertigungspraxis zeigt sich ein Problem: Handelsübliche Einpress-Gewindebolzen hinterlassen bei dünnen Frontplatten sichtbare Abdrücke und beschädigen die Eloxalschicht. Die Schaeffer AG entwickelt deshalb ein eigenes Verfahren und setzt fortan Klebe-Gewindebolzen ein – eine inhouse entwickelte Lösung, die optische Qualität und Haltbarkeit verbessert.

Nach Jahren intensiver Tests wird der UV-Digitaldruck als feste Produktionsoption eingeführt. Damit lassen sich Frontplatten farbig und detailreich gestalten – von grafischen Elementen über Fotos bis hin zu komplexen Designs. Mit Version 5.0 wird außerdem der Import von Druckdaten direkt im Frontplatten-Designer integriert.

Die Schaeffer AG feiert 20 Jahre Frontplattengeschichte. Mit dem neuen Webshop können Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen nun online verwalten. Der Frontplatten-Designer erhält eine 3D-Vorschau und den STEP-Export – Funktionen, die den Entwurfsprozess weiter vereinfachen und die Datenintegration in CAD-Systeme verbessern.

Heute fertigt die Schaeffer AG mit einem Team von über 60 Mitarbeitenden auf 12 CNC-Maschinen in Berlin, unterstützt von rund 20 Kolleginnen und Kollegen bei Front Panel Express in Seattle. Trotz Wachstum und Automatisierung bleibt der Kern unverändert: Präzision, Qualität und Innovationsfreude – für individuelle Frontplatten, Gehäuse, Frästeile und Schilder ab Stückzahl 1.

Der neue DXF-Import erleichtert die Übernahme von Außenkonturen, Bohrungen und Ausbrüchen deutlich und verkürzt den Weg zur fertigen Frontplatte spürbar. Mit der Integration des Skalengenerators erfüllt der Frontplatten Designer einen häufig geäußerten Kundenwunsch und ermöglicht das präzise Erzeugen von Skalen direkt im Programm.

Der Frontplatten Designer bekommt einen Webzwilling: Die gleiche Software steht nun auch direkt im Browser zur Verfügung – ohne Installation und mit vertrauter Arbeitsweise. Die Webversion deckt bereits viele zentrale Funktionen ab und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf bestehende Entwürfe, unabhängig vom eigenen Rechner.

Die Schaeffer AG setzt ihren Wachstumskurs fort und eröffnet Anfang 2026 einen neuen Standort im chinesischen Ningbo. Mit Berlin, Seattle und nun Ningbo entsteht ein globales Netzwerk, das Kundinnen und Kunden in allen Regionen schneller und direkter erreicht.

Der Frontplatten Designer wird um einen KI-Assistenten erweitert. Über Texteingaben lassen sich Elemente wie Bohrungen, Ausschnitte und Beschriftungen automatisch erstellen und anschließend weiterbearbeiten.
SCHAEFFER FUN FACTS
Auch die Schaeffer-Brüder starteten in der heimischen Garage – sehr zum Missfallen der Zehlendorfer Nachbarschaft. Die „Tüftel-Punks“ mit ihrem kreativen Chaos passten so gar nicht ins Bild der gutbürgerlichen Umgebung. Aber hey, wo sollen Innovationen sonst herkommen?

Garagen Klischee
1998 – unsere erste Werbeanzeige für den Frontplatten-Designer erschien im „Elektor“. Wir warteten gespannt auf Reaktionen. Dann kam sie: Ein Student. Seine erste Frage? „Gibt’s Rabatt?“ Unser erster Kunde – verhandlungsfreudig, direkt und genau unser Typ. Natürlich gab’s Rabatt. Der Rest ist Geschichte.😉

1. Kunde
Nein, das ist kein militärisches Gerät. Manche Passanten wundern sich über das metallische Monstrum auf unserem Parkplatz.Die Auflösung: Einer unserer Inhaber parkt dort seinen zusammengeklappten, 25 Meter hohen Funkmast. Funkamateur. Was sonst?

25 Meter Nerdtum
Weg vom Papier, hin zu digitalen, automatisierten Prozessen – mit cleveren Softwarelösungen. Das ist unser Credo seit der ersten Stunde.Überraschend für viele: Unsere Gravuren werden bis heute von Hand ausgelegt – und die Präzision dieser Handarbeit übertrifft noch immer jede automatisierte Methode.

Oldschool
Mit jeder Bestellung verschicken wir ein kleines Päckchen Gummibärchen – und natürlich unsere heiß begehrten Nerdsticker. Das kindliche Genie will schließlich gefüttert werden.

Sweet nerds
Für die Tüftler von Morgen
Wir fördern MINT-Aktivitäten für Kinder und Jugendliche

JUGEND FORSCHT
"Jugend forscht" ist Deutschlands bekanntester Wettbewerb zur Förderung junger Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Als stolzer Pate unterstützen wir den Wettbewerb finanziell und organisatorisch – damit junge Menschen ihre Ideen entwickeln, präsentieren und ihre Begeisterung für Wissenschaft entdecken können.

MINT IMPULS
MINT Impuls begeistert Kinder und Jugendliche spielerisch für Naturwissenschaften und Technik. Als engagierter Pate fördern wir praxisnahe Workshops und spannende Events, bei denen junge Talente erste Schritte in die faszinierende Welt der Wissenschaft und Technik wagen.