Vervielfältigen

  Vorangehende Seite Nächste Seite Für die Druckfunktion wird JavaScript benötigt!  

Es gibt ein mehrere einfache Verfahren, mit aus einem bestimmten Objekt Klick für Klick eine Reihe bzw. eine Matrix mit identischen Objekten aufzubauen. Dazu muss ein bestehendes „Ursprungs-Objekt“ entweder einmal kopiert und diese Aktion dann entsprechend oft wiederholt werden oder man kann eine unmittelbar nachfolgende Einfügeaktion mehrfach wiederholen.

Vervielfältigen durch Wiederholen einer Kopieraktion

Der Befehl Bearbeiten > Wiederholen [Aktion] bzw. Strg + r kann insbesondere dazu benutzt werden, eine Kopier-Aktion zu wiederholen.

So kann sukzessive – nämlich Strg + r für Strg + r – eine wachsende Reihe äquidistanter Klone des Ursprungs-Objektes erzeugt werden. (Erklärung: Die Markierung wird jeweils von der Vorlage auf die Kopie übertragen, da anderenfalls lauter übereinanderliegende Kopien des Ursprungs-Objektes entstünden.)

Vervielfältigen durch Wiederholen einer nachfolgenden Einfügeaktion

Der Befehl Bearbeiten > Wiederholen [Aktion] bzw. Strg + r kann auch dazu benutzt werden, eine unmittelbar nachfolgende Einfüge-Aktion zu wiederholen, wenn bei letzterer die Koordinaten relativ zum Bezugspunkt des zuerst eingefügten Objektes eingegeben wurden.

Auch so kann sukzessive – nämlich Strg + r für Strg + r – eine wachsende Reihe äquidistanter Klone des unmittelbar nachfolgend eingefügten Objektes erzeugt werden.

Beispiel 1: Eine Reihe von Bohrlöchern

Zur Erzeugung einer äquidistanten Bohrlochreihe (bzw. einer Reihe sonstiger identischer Objekte) gehen Sie schrittweise folgendermaßen vor:

Erzeugen Sie zuerst die Vorlagen-Bohrung, vorzugsweise an eine der beiden Außenpositionen.
Wenden Sie Auswahl > Verschieben… auf die markierte Vorlagen-Bohrung unter Eingabe relativer kartesischer Koordinaten an (Haken am Kontrollkästchen bei „Aktion auf Kopie anwenden“ setzen!).
Geben Sie nunmehr so oft wie nötig Strg + r ein, um eine wachsende Reihe äquidistanter Bohrlöcher zu erzeugen.
Beispiel 2: Matrix von Durchbrüchen („Klingelbrett“)

Eine Matrix an rechteckigen Durchbrüchen (bzw. eine Matrix sonstiger identischer Objekte) entsteht aus der sukzessiven Kopie einer zuvor erzeugten Reihe äquidistanter rechteckiger Durchbrüche.

Dazu erzeugen Sie zuerst eine Reihe äquidistanter rechteckiger Durchbrüche wie zuvor für die Bohrlochreihe beschrieben. Wenn Sie diese Reihe an rechteckigen Durchbrüchen markieren, können Sie nunmehr zuerst eine Kopie erzeugen und dann durch entsprechend häufiges Strg + r die benötigte Matrix aufbauen.

Beispiel 3: Lineare Skala mit Haupt- und Nebenintervallen

Auch eine Skala mit Haupt- und Nebenintervallen sowie mit Beschriftung lässt sich relativ unkompliziert mit dem Vervielfältigungsbefehl erzeugen.

Zuerst sollte eine Intervallmarke für das Hauptintervall erzeugt werden, um aus dieser die benötigte Anzahl von Intervallmarken, deren Abstand für das Nebenintervall steht, durch Kopieren und Vervielfältigen (siehe Beispiel 1) zu erzeugen:

Der Text kann relativ zum Bezugspunkt der ersten Liniengravur platziert werden. Wenn für die Ausrichtung des Textes „Zentriert“ gewählt wird, so können die Bezugspunkte von Text- und Liniengravur vertikal übereinander liegen. In dem obigen Beispiel können die vier Intervallmarken für das Nebenintervall entweder nachträglich runter- oder eine Intervallmarke für das Hauptintervall nachträglich hochskaliert werden.

Nunmehr kann das gesamte Ensemble vervielfältigt werden:

Ensemble markieren
Mit Strg + m eine Kopie des markierten Ensemble verschieben (unter Eintrag des entsprechenden Wertes in das DX-Feld für die relative Positionsveränderung und gesetztem Haken bei „Aktion auf Kopie anwenden“)
Mit Strg + r den Verschiebe-Befehl in der benötigten Anzahl wiederholen

Nach Anpassung des Textes für die Textgravuren ist die lineare Skala fertig:

Das Verfahren lässt sich je nach Bedarf variieren, zum Beispiel um auch die Nebenintervalle zu beschriften oder um das letzte Hauptintervall mit „60“ zu komplettieren.

Tip zur Erzeugung runder Skalen Eine runde Skala bekommt man, indem man statt des Verschiebe-Befehls den Dreh-Befehl verwendet.