UV-Druck

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Hier finden Sie eine Beschreibung des UV-Drucks nach seinem Prinzip und den damit verbundenen Vorgängen bei der Frontplattenherstellung.

Verfahrensprinzip

Beim UV-Druck kann im Prinzip jede beliebige Raster- oder Vektorgrafik als Druckvorlage dienen. Die UV-Tinte wird nach dem Auftragen auf dem Material mit UV-Licht gehärtet. Damit die UV-Tinte optimal am Material haftet wird das Material in einem speziellen Verfahren mit einem Plasmaofen vorbehandelt.

Der UV-Druck dringt nicht in das Material ein, sondern liegt auf dem Material auf. Außerdem weist er eine hohe Kratzfestigkeit, hohe UV-Beständigkeit und sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien und viele Lösungsmittel auf.

Neben den üblichen CMYK-Farben steht beim UV-Druck auch weiße Farbe zur Verfügung. Somit lassen sich auch weiße Beschriftungen drucken bzw. generell können farbige Material bedruckt werden. Hierbei wird unter die zu druckende Grafik im ersten Schritt weiße Farbe und im zweiten Schritt die eigentliche Grafik aufgetragen.

Die Bedruckung der Frontplatte findet vor der weiteren mechanischen Bearbeitung der Frontplatte statt.

Ausgangsmaterial

Der UV-Druck kann grundsätzlich auf jedes Material angewendet werden. Eine optimale Haftung des Drucks können wir jedoch nur auf eloxiertem Aluminium garantieren. Da auch weiß als Druckfarbe zur Verfügung steht können auch farbige Bleche bedruckt werden. Unter diesen Voraussetzungen kann der UV-Druck grundsätzlich auch auf Kundenmaterial erfolgen.

Anschließende mechanische Bearbeitung

Nach dem Drucken kann die Grundplatte dem Standard-Fertigungsfluss übergeben werden, ohne dass noch besondere Vorkehrungen oder Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Die einzige Besonderheit besteht im Umgang mit dem Nullpunkt. Üblicherweise muss der Nullpunkt für die Fräsmaschine nur soweit fixiert werden, dass sich die Platte einwandfrei aus der entsprechend größeren Grundplatte herausarbeiten lässt.

Hingegen muss bei einer bedruckten Frontplatte der Nullpunkt der Fräsdatei exakt mit dem Nullpunkt abgeglichen werden, der zuvor beim Druckvorgang festgelegt wurde. Dieser Nullpunkt besteht in einer mitgedruckten Markierung, die die Fräsmaschine in einem anfänglichen Suchlauf optisch erkennen und als Nullpunkt für den Fräs- bzw. Graviervorgang übernehmen kann.