Sacklöcher in eine Frontplatten-Stirnseite

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Hier beschreiben wir das Standard-Verfahren, um eine Frontplatten-Stirnseite mit Bohrungen bzw. Sacklöchern versehen zu lassen. Gewinde, Senkungen oder Kantenbearbeitungen sind auch in diesem Falle möglich.

Zusätzliche Frontplatten-Dateien

Um Sacklöcher (einschließlich Gewinde oder Senkung oder Kantenbearbeitung) auf der Stirnseite einer rechteckigen Frontplatte zu erhalten, muss für jede zu bearbeitende Seite grundsätzlich eine eigene zusätzliche Datei erzeugt werden.

Je nachdem, auf welcher Seite die Sacklöcher plaziert werden sollen, muss entweder die Höhe oder die Breite der zu bearbeitenden Frontplatte als Frontplatten-Breite in die zusätzliche Datei angesetzt werden, während deren Dicke stets als Frontplatten-Höhe in die zusätzliche Datei eingeht.

Die gewünschten Sacklöcher können nunmehr auf der Grundplatte für die Stirnseitenbearbeitung platziert werden. In ihrem Eigenschaftsdialog wählen Sie "Kundenmaterial verwenden" aus und schreiben einen entsprechenden Kommentar in das Bemerkungsfeld schreiben, auch um für eine eindeutige Zuordnung zu einer der vier Seiten der zu bearbeitenden Frontplatte sorgen.

Geometrische Randbedingungen

Es sollten umlaufend zum Sackloch mindestens 1 mm Material stehen bleiben. Um beispielsweise Sacklöcher mit M2 Gewinde zu erhalten, sollte die Grundplatte also mindestens 4 mm dick sein.

Bedenken Sie bitte, dass im Bereich der Eckenradien keine Bohrungen angesetzt werden können.

Kosten

Die Preisberechnung für eine solche „Stirnseiten-Grundplatte“ ist nicht vollständig, da die Aufspannung der Frontplatte für die Stirnseitenbearbeitung von Fall zu Fall gelöst und kalkuliert werden muss. Gerne machen wir Ihnen ein Angebot auf der Grundlage Ihrer technischen Zeichnungen.